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Die Pinabriefe
von Martin Baltscheit, Illustr. von Tatjana Hauptmann
84 Seiten, mit vielen farbigen und s/w-Illustrationen, gebunden
BajazzoVerlag
ISBN 3-907588-42-8
Preis ca. 12,90 Euro

Der kleinen Henrietta ist Pina, ihre Lieblingspuppe, verloren gegangen. Sie ist versehentlich 5 Stockwerke tief vom Balkon gestürzt. Doch obwohl sie ihre Puppe unten mit Hilfe der Nachbarin und des Hausmeisters Franz sucht, bleibt sie verschwunden. Der Kummer ist groß. Vielleicht hat die Mülltonne sie gefressen?

Doch dann findet Franz einen Zettel. Auf dem steht: "Liebes Mädchen, ich bin nicht gefressen, nur verreist. Deine Puppe!" Nun ist Henrietta beruhigt. Doch warum hat sich Pina nicht von ihr verabschiedet?

Am nächsten Tag findet sie einen Brief hinter dem Klingelknopf. Und auf dem Umschlag steht ganz groß ihr Name. Leider kann Henrietta noch nicht lesen und so muss die Nachbarin ihn vorlesen. Es ist der erste von vielen "Pinabriefen", Post von ihrer Puppe.

Im Grunde steckt noch mehr in der Geschichte: Es handelt von einem kleinen Mädchen, dass seinen Vater fürchterlich vermisst, der vor ein paar Wochen ausgezogen ist, einer Mama, die auch nicht sehr glücklich ist, aber viel arbeiten muss und ihr kleines Mädchen den ganzen Tag allein lässt, von einem Haumeister, der zum Menschenfreund wird, von einer Nachbarin, die aus ihrem Morgenrock ein Puppenkleid näht und und und...

Spannend, anrührend, für Kinder und den vorlesenden Erwachsenen ist dieses Buch mit seinen etwa 80 Seiten ein wahres Lesevergnügen.

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