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Veröffentlichung

Kultusminister in Niedersachsen schafft Präsenztage für Lehrkräfte in den Ferien ab.
Busemann: Vertrauen statt kleinlicher Gängelung und Diffamierung
"Bereits am Ende der diesjährigen Sommerferien wird es die verbindlichen Arbeitstage für niedersächsische Lehrkräfte in den Ferien, die so genannten Präsenztage, nicht mehr geben. Der entsprechende Erlass wird auf den Weg gebracht", sorgte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann für Klarheit.

Wer Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgern mit eigener Entscheidungsfreiheit erziehen solle, der müsse auch selbst eigenverantwortlich handeln dürfen. Deshalb stärke die Landesregierung auch damit die Eigenverantwortlichkeit der Schulen, sagte der Minister. Innerhalb eines ganzheitlichen und in sich geschlossenen schul- und bildungspolitischen Konzepts sei dies ein erster Schritt ganz konkreter, greifbarer Umsetzung, der im Schulalltag spürbar werde.

"Lehrerinnen und Lehrer sind hochqualifizierte pädagogische Fachkräfte, die nicht durch kleinliche Gängelung und Bevormundung diffamiert werden dürfen, sondern unser Vertrauen verdienen", betonte Busemann. Wer eine zukunftsorientierte und leistungsfähige Schule wolle, müsse auf engagierte und motivierte Lehrerinnen und Lehrer setzen, die offen und mit dem sicheren Rückhalt ihres Dienstherrn auf Schüler und Eltern eingehen können. "Jede Schule kann nur so gut sein, wie Menschen in ihr zusammen arbeiten", stellte Busemann fest.

Die Abschaffung der Präsenztage werde zu keinem Unterrichtsausfall führen. Den niedersächsischen Lehrerinnen und Lehrern sei sehr wohl bewusst, dass die bisher an den Präsenztagen vorgesehenen Dienstaufgaben und Veranstaltungen auch künftig ausschließlich in der unterrichtsfreien Zeit stattzufinden hätten. "77.000 niedersächsische Lehrerinnen und Lehrer sowie demnächst 2.500 weitere freuen sich. Sie gehen gestärkt an ihre oft schwierige pädagogische Arbeit", so der Kultusminister abschließend.
Pressemitteilung des MK am 02.04.2003

s.a. www.mk.niedersachsen.de/master/
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