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von Marianne Broglie, Diplom-Sozialpädagogin
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Veröffentlichung

Pressemitteilung der Landesregierung SH
veröffentlicht am: 06.05.2003
Kabinett berät über Schulentwicklungsplanung

Das Kabinett hat heute (6. Mai) über die Schulentwicklungsplanung in Schleswig-Holstein beraten. Kernpunkt ist die verstärkte Kooperation der Schulen untereinander. Ziel der Schulentwicklungsplanung ist es, die Schulstandorte unter vorrangiger Beachtung der pädagogischen und bildungspolitischen Erfordernisse an die Bevölkerungsentwicklung anzupassen und die bei Kommunen und Land knappen Ressourcen effektiv einzusetzen.

 "Wir haben die neuen Grundzüge dieser Planung gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden in einer Arbeitsgruppe einvernehmlich entwickelt", erklärte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave. Dabei sei unter anderem die derzeitige Größe der Schulen sowie die absehbare Entwicklung der Schülerzahlen zu berücksichtigen gewesen.
Die Ministerin skizzierte die wesentlichen Aspekte der neu ausgerichteten Schulentwicklungsplanung wie folgt:

  • Das Netz von Schulstandorten soll einen wohnortnahen Schulbesuch, insbesondere bei den Grundschulen, ermöglichen.

  • Die Organisation der Schulen soll unter pädagogischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten effizienter werden. Daher sollen in Übereinstimmung mit den Schulträgern benachbarte Schulen organisatorisch zusammengelegt werden. Schulen verschiedener Schularten und verschiedener Schulträger sollen in geeigneter Weise verbunden werden können, auch dann, wenn sie nicht räumlich zusammenhängen, wobei die Standorte erhalten bleiben.

  • Die flexible Eingangsphase soll es bis zum Schuljahr 2005/2006 durchgängig an allen Grundschulen geben. Die Schulkindergärten sollen schrittweise entbehrlich werden. Die dadurch freiwerdenden Mittel sind dafür vorgesehen, diese Schülerinnen und Schüler in der Grundschule stärker zu fördern.

  • Die gymnasialen Oberstufen sollen insgesamt erhalten bleiben. Sie müssen aber noch intensiver kooperieren. Die Oberstufen benachbarter Schulen sollen ein gemeinsames Kursangebot erstellen.

"Wir werden nun mit den Schulträgern verabreden, wie in jedem Einzelfall eine Kooperation von Schulen aussehen kann, um pädagogisch und ökonomisch sinnvolle Klassen-, Kurs- und Schulgrößen zu erreichen", sagte die Ministerin. Man wolle so mehr Unterricht anbieten können und werde die frei werdenden Ressourcen in das Schulsystem fließen lassen.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Jens Oldenburg, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur
Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel
Tel: 0431/988-5805, Fax: 0431/988-5815
E-Mail: Jens.Oldenburg@kumi.landsh.de

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