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von Marianne Broglie, Diplom-Sozialpädagogin
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Veröffentlichung

Schulsystem im Wandel - Das neue jahrgangsübergreifende Modell in NRW

Noch ein Jahr Kindergarten und dann ist es soweit. Rudi kann es kaum erwarten. Dann wird er auch endlich zu den "Großen" gehören wie sein Bruder und endlich in die Schule kommen.

Doch nicht nur Rudi erlebt 2005 einen Neuanfang. Mit ihm starten viele Lehrer des Landes Nordrhein Westfalen in eine neue Schulzeit. Denn auf Rudi und seine Lehrer wird eine komplett neue Schulanfangsphase zukommen.

Ab 2005 gibt es eine wichtige Änderung in den ersten und zweiten Klassen unserer Grundschulen. Dann wird das neue Konzept zur flexiblen Schuleingangsphase greifen. Das bedeutet für unseren Rudi, dass er nicht nur mit Kindern aus seinem Jahrgang in eine Klasse gehen wird sondern auch zusammen mit älteren Kindern aus der zweiten Klasse. Denn Erst- und Zweitklässler werden nun nicht mehr streng voneinander getrennt unterrichtet sondern jahrgangsübergreifend und je nach Lernstand des Kindes. Eingeteilt wird also nicht mehr nach Alter sondern nach Lernstand.

Doch wie lässt sich dieses Modell umsetzen, ohne dass viele unter- oder überfordert werden?

Mehr Zeit für Flexibilität

Ab 2005 haben Rudi und seine Klassenkameraden für die ersten beiden Schuljahre anstatt zwei Jahre ganze drei Jahre Zeit. Je nachdem wie sich ihre Schulfähigkeit entwickelt. So hat ein begabtes Kind die Möglichkeit von der ersten Klasse sofort in die dritte zu springen. Wenn sich allerdings herausstellt das unser Rudi ein "Träumer" ist und in der Schule nicht so schnell Fortschritte macht, so kann er die Lernelemente der ersten und zweiten Klasse nochmals wiederholen und dann erst nach drei Jahren in die dritte Klasse kommen.

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