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Kultusminister in Niedersachsen genehmigt 226 Modellprojekte zum "Brückenjahr"

Busemann: "Bildungsweg mit bestmöglicher Vorbereitung"

"Wir wollen alle Kinder beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule so unterstützen, dass sie ihren Bildungsweg mit der bestmöglichen Vorbereitung weitergehen können. In den jetzt genehmigten 226 Modellprojekten werden wir erproben und weiterentwickeln, wie Grundschulen und Kindergärten dabei optimal zusammenwirken können", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute in Hannover erklärt.

"Zu einem Modellprojekt gehören in der Regel eine Grundschule und bis zu drei Kindertagesstätten, die mit dieser Grundschule zusammenarbeiten. Für ein Modellprojekt konnten sich nur Kindertagesstätten und Grundschulen gemeinsam bewerben, die Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung durch besondere Maßnahmen gemeinsam auf den Übergang in die Grundschule vorbereiten wollen", sagte Busemann.

Zusammen mit den 226 Grundschulen sind 431 Kindertagesstätten im Rahmen des 100-Millionen-Programms der Landesregierung an den Modellprojekten beteiligt. Je nach der Zahl der beteiligten Kindertagesstätten und der Größe der Einrichtungen erhalten die Schulen für die gemeinsame Förderung der Kinder im "Brückenjahr" ab Schuljahresbeginn zusammen 1.000 zusätzliche Lehrerstunden, die Kitas 1.500 zusätzliche Stunden für ihre Fachkräfte.

"Neben dem Elternhaus sind die Kindertageseinrichtungen und Grundschulen als erste öffentliche Erziehungs- und Bildungseinrichtungen in der Verantwortung, den Ansprüchen der Kinder gerecht zu werden und Grundlagen für ein lebenslanges selbst gesteuertes Lernen zu schaffen, wie es heute von den Menschen in einer Wissensgesellschaft erwartet wird", sagte Busemann.

Deshalb sei es unerlässlich, Bildungsprozesse in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen miteinander zu vernetzen. "Gemeinsame Fortbildungen des Personals, gemeinsame Projekte und der Aufbau von Kooperationsstrukturen sind wesentliche Grundlagen für die Optimierung des Übergangs von den Kindertageseinrichtungen in die Schulen", stellte Busemann fest.

Die Zusammenarbeit erstrecke sich auf gegenseitige Informationen und Abstimmung über Ziele, Aufgaben, Arbeitsweisen und Organisationsformen der jeweiligen Bereiche, die Verständigung über elementare Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die eine Grundlage für die Arbeit in der Grundschule darstellen, den regelmäßigen Austausch über Fragen im Zusammenhang mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, wechselseitige Hospitationen, gemeinsame Veranstaltungen und Projekte, gegenseitige Besuche von Kindergartengruppen und Schulgruppen sowie gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen.

"Weitere Genehmigungen stehen an, so dass wir insgesamt 250 Modellprojekte bis 2009 unterstützen können. Weitere 250 Modellprojekte sollen dann ab August 2009 bis 2011 genehmigt werden", so Busemann.

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