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Veröffentlichung

Niedersachsen hat
eigenes Kinderschutzportal eingerichtet.

Wichtige Aktivitäten und Informationen zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung in Niedersachsen sind jetzt mit wenigen Mausklicks abrufbar.

Sozial- und Familienministerin Mechthild Ross-Luttmann hat jetzt das neue Portal www.kinderschutz-niedersachsen.de offiziell freigeschaltet. "Dieser weitere Baustein des Landes für den Kinderschutz bietet Fachleuten ebenso wie anderen Ratsuchenden einen noch schnelleren Zugang zu umfassenden und aktuellen Informationen und Hilfen", sagte Ross-Luttmann.

Mit dem Internetportal wolle das Land Niedersachsen auch die Vernetzung der unterschiedlichen, im Kinderschutz tätigen Institutionen und Akteure vorantreiben, so die Familienministerin. "Unser Ziel ist es, den Informationsfluss beim Kinderschutz für Fachkräfte, etwa von Kinderschutzverbänden und -einrichtungen, der Kinder- und Jugendhilfe, der Kommunen, aber auch für Ärzte und andere Fachkräfte des Gesundheitswesens und der Krankenkassen, leicht zugänglich zu organisieren", erläuterte Mechthild Ross-Luttmann. Insofern richte sich das Portal zunächst einmal an diejenigen, die sich beruflich oder ehrenamtlich im Kinderschutz engagieren. Aber auch alle anderen Interessierten fänden hier hilfreiche Informationen.

Die zentralen Inhalte des Portals sind aktuelle Meldungen zum Thema Kinderschutz, Darstellungen neuer Kinderschutzprojekte und Praxisbeispiele aus Niedersachsen, Fortbildungsangebote, Downloads von aktuellen Broschüren und Ratgebern, Veröffentlichungen, Rechtsgrundlagen sowie Links zu wichtigen Institutionen des Kinderschutzes. Dabei sind zudem auch bundesweite Angebote und Ansprechpartner aufgenommen worden.

Das neue Internetportal ist eine sinnvolle mediale Ergänzung des "Handlungskonzeptes Kinderschutz Niedersachsen", in dem bereits die vielfältigen Aktivitäten und Ziele des Landes zusammengefasst sind. "Wir setzen den gemeinsamen Ansatz, den wir mit den beiden Niedersächsischen Kinderschutzkonferenzen vorangetrieben haben, konsequent fort", so Ross-Luttmann. "Denn nicht eine Stelle allein ist in der Lage, den Schutz unserer Kinder zu verbessern. Alle, die mit Kindern arbeiten, ob Jugendämter oder Kinderärzte, ob Kindergarten oder Hebamme, müssen an einem Strang ziehen. Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe."

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