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Veröffentlichung

Rund 20.000 neue Lesefans -
Ravensburger Bücher bringen Familien zum Lesen

19.000 verteilte Büchertaschen, Bestnoten von Kinderärzten und Eltern und viel mehr Zeit zum Vorlesen. Das ist das Resümee der Aktion "Lesestart - Mit Büchern wachsen", initiiert von der Stiftung Lesen, dem Sozialministerium Sachsen und dem Ravensburger Buchverlag.

Das Pilotprojekt, das mehr Kinder zum Lesen und Eltern zum Vorlesen bringen möchte, läuft seit einem Jahr. Nach dem erfolgreichen Auftakt auf regionaler Ebene startet im Mai 2008 die bundesweite Kampagne "Lesestart - Die Lese-Initiative für Deutschland". Das Buch, das jede teilnehmende Familie erhält, stammt vom Ravensburger Buchverlag.

Ein Bilderbuch von Ravensburger, ein Vorleseratgeber und ein Lesestart- Poster - seit einem Jahr erhalten Eltern, die mit ihrem Kind die Vorsorgeuntersuchung U6 am Ende des 1. Lebensjahres besuchen, von ihrem Kinderarzt ein Päckchen mit diesem Inhalt. Über 200 Kinderärzte beteiligen sich derzeit an dem außergewöhnlichen Sprach- und Leseförderungsprojekt im Freistaat Sachsen.

In einer ersten wissenschaftlichen Auswertung durch das Medieninstitut der Universität Leipzig erhielt die Initiative von rund 100 befragten Kinderärzten und fast 400 Eltern Bestnoten: 1,7 bzw. 1,8 waren die durchschnittlich vergebenen Wertungen auf der Schulnotenskala von 1 bis 6. Über 10 % der Eltern haben aufgrund des Projektes überhaupt erst angefangen, mit ihrem Kind Bücher anzuschauen, 30 % wollen in Zukunft öfter zum Buch greifen und es gemeinsam mit ihren Kindern lesen.

Johannes Hauenstein, Geschäftsführer des Ravensburger Buchverlages, freut sich über den hervorragenden Start in Sachsen. "Die Ergebnisse lassen uns für die bundesweite Initiative das Beste hoffen. Wenn es gelingt, auf diese Weise Vorlesen und Erzählen wieder populär zu machen, haben wir viel erreicht", sagt er im Hinblick auf die Aktion in 2008.

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