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Grundschüler sollen mehr Milch trinken

Mit der Auswahl von 600 nordrhein-westfälischen Grundschulen für das "Modellvorhaben Schulmilch" geht das Gemeinschaftsprojekt des Bundesverbraucherschutzministeriums sowie den nordrhein-westfälischen Ministerien für Verbraucherschutz und Schule in eine entscheidende Phase. Die Schulen wurden über die Auswahl informiert und müssen nun entscheiden, ob sie am Modellvorhaben teilnehmen möchten. Nordrhein-Westfalens Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg bittet die ausgewählten Schulen um eine breite Unterstützung des Projekts. "Durch ihre Teilnahme können die ausgewählten Schulen dazu beitragen, die Schulmilchversorgung künftig an allen deutschen Schulen zu verbessern", betont der Minister.

Mit dem "Modellvorhaben Schulmilch" soll in den nächsten beiden Jahren erforscht werden, wie der Absatz von Milch an Schulen gesteigert werden kann.

"Obwohl Milch zu einem gesunden und reichhaltigen Schulfrühstück gehört, nehmen immer weniger Kinder am Schulmilchprogramm teil", so Minister Uhlenberg. "Deshalb ist es an der Zeit, in der Praxis zu erproben und wissenschaftlich zu belegen, wie Schulmilch wieder an Attraktivität gewinnt." Dazu erhalten die teilnehmenden Grundschulen ihre Milch nach den Sommerferien zu verschiedenen Preisvarianten - bis hin zur kostenlosen Abgabe. Außerdem wird untersucht, welchen Einfluss auf den Milchkonsum Aktionsveranstaltungen oder Unterrichtseinheiten durch Landfrauen zum Thema gesunde Milch haben. Im August letzten Jahres besuchten Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer, Minister Uhlenberg und Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer gemeinsam eine Unterrichtsstunde der Landfrauen sowie Milch-Aktionsstände an einer Düsseldorfer Grundschule. Dies war gleichzeitig der offizielle Startschuss für das Schulmilchprojekt.

Für die Finanzierung des "Modellvorhabens Schulmilch" stellt die Bundesregierung 9,3 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit 400.000 Euro. Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel ist mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt. Hier erfolgte auch die Auswahl der Grundschulen. Ermittelt wurden diese mit einer statistischen Zufallsstichprobe, die einen repräsentativen Schnitt bildet. Die Koordinierung des Projektes übernimmt die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. Weitere Informationen sowie eine Liste der ausgewählten Grundschulen sind im Internet zu finden.

Quelle: Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen v. 03.04.2008

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