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Veröffentlichung

„Haus der kleinen Forscher“
jetzt auch für Kinder im Grundschulalter

Am 5. Mai 2011 startet in Berlin und Brandenburg das neue Bildungsprojekt „Sechs- bis zehnjährige Kinder“ der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Damit baut Deutschlands größte Bildungsinitiative ihr Angebot im Bereich Naturwissenschaften und Technik über Kitas hinaus auch für Kinder im Grundschulalter aus. Hierfür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2014 insgesamt 8 Mio. Euro bereit. Jeweils 26 Grundschulen bzw. Horte aus Berlin und dem Land Brandenburg nehmen als Piloteinrichtungen teil. Gemeinsam mit der Stiftung und dem BMBF geben die pädagogischen Fachkräfte, die Staatssekretärin Claudia Zinke aus der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch den Startschuss für das Projekt.

Die Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ ist in den vergangenen drei Jahren zu einer der erfolgreichsten bildungspolitischen Innovationen geworden. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und vieler anderer Akteure hat die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bundesweit über 180 lokale Netzwerke aufgebaut und Erzieherinnen und Erzieher in Kitas fortgebildet. Mehr als 16.000 Kitas profitieren deutschlandweit von dem Bildungsangebot – in sieben Bundesländern bereits flächendeckend.

Von der Kita zur Grundschule: Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Das „Haus der kleinen Forscher“ ermöglicht mit ihrem neuen Projekt „Sechs- bis zehnjährige Kinder“ künftig eine anschlussfähige Bildung von der Kita bis zur schulischen Bildungseinrichtung mit Ganztagsangebot. „Das Interesse von Kindern an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen ist groß. Wir müssen es wachhalten“, betonte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. „Dann können aus den kleinen Forschern von heute die Studierenden der technischen und naturwissenschaftlichen Fächer von morgen werden.“

In der Pilotphase des Projekts arbeitet die Stiftung zunächst mit 52 Berliner und Brandenburger Grundschulen und Horten zusammen. Mithilfe der Praxiserfahrungen dieser Piloteinrichtungen werden die neuen Bildungsinhalte für die Grundschulkinder sowie die Fortbildungen der pädagogischen Fachkräfte des Nachmittagsbereichs optimal ausgebaut. Danach beginnt die bundesweite Ausweitung des Angebots.

Stiftungsgeschäftsführer Dr. Peter Rösner: „Es haben sich sehr viele und interessante Schulen für den Start des Projekts bei uns beworben. Wir haben die Piloteinrichtungen so ausgewählt, dass sie insgesamt eine große Bandbreite verschiedener Einrichtungen widerspiegeln. Dabei spielten vor allem die Größe, die Lage, das soziale Umfeld und Besonderheiten im Schulkonzept eine Rolle.“

Piloteinrichtungen in den Startlöchern

Viele der Piloteinrichtungen verbinden ihre aktive Beteiligung am Projekt mit der Nachfrage nach konkreten Hilfestellungen bei der fach- und kindgerechten Vermittlung von Naturwissenschaften und Technik. Die Stiftung wird in engem Austausch mit den Einrichtungen praxisnahe Arbeitsunterlagen entwickeln und diese für die pädagogischen Fachkräfte und Kinder bereitstellen. Damit können die Fachkräfte die Grundschüler am Nachmittag kompetent und effektiv fördern und auch eigene Berührungsängste abbauen. Außerdem geben sich die Einrichtungen ein eigenes Profil in diesem Bildungsbereich, wenn sie den Kindern vor und nach dem Unterricht die Möglichkeit geben, sich weiter mit spannenden naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen zu beschäftigen.

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